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Emily Atef wird Jurypräsidentin des „DFJW-Preis Dialogue en perspective“

„Ich freue mich sehr darauf, mit jungen Filmbegeisterten, die keine Experten sind, neue deutsche Nachwuchsfilme zu schauen“, kommentiert Emily Atef ihre Aufgabe als Präsidentin der deutsch-französischen Jury.

„Die Diskussion über Film, seine Ästhetik, Dramaturgie und Schauspiel zwischen zwei Kulturen, die mir so nah sind, finde ich wirklich spannend.“

Emily Atef wurde 1971 als Tochter französisch-iranischer Eltern in Berlin geboren. Als sie sieben Jahre alt war, zog ihre Familie nach Los Angeles, mit 13 nach Frankreich, dort machte sie ihr Abitur, und danach entschied sie sich für eine Schauspielausbildung in London.

Als sie mit 28 Jahren ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin aufnahm, hatte sie weltweit schon so viele Erfahrungen sammeln können, die ihr nun bei der Umsetzung ihrer filmischen Visionen von großem Nutzen sein würden.

Nach Kurzfilmen, die sie an der Hochschule realisierte, und einer Rolle in Angela Schanelecs Film Marseille (2004) drehte Atef ihren ersten langen Spielfilm Molly’s Way (2006), für den sie und ihre Co-Autorin Esther Bernstorff den Förderpreis Deutscher Film für das beste Drehbuch beim Filmfest München erhielten.
Ihr zweiter Spielfilm Das Fremde in mir über eine Mutter, die nach der Geburt ihres Kindes in schwere Depressionen fällt, erlebte seine Premiere in der Sektion „Semaine de la Critique“ bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2008.

Frei nach dem Motto „never change a winning team“ verfasste Emily Atef wieder gemeinsam mit Esther Bernstorff das Drehbuch zu ihrem dritten Spielfilm Töte mich, wofür sie von der Cinéfondation in der Résidence du festival, Cannes ein Stipendium erhielt. Töte mich feierte seine Premiere letztes Jahr auf den Hofer Filmtagen.